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Pressemitteilung - Mehr Infektionsschutz für Lehrer*innen und Erzieher*innen

PRESSEMITTEILUNG
Ludwigshafen, 12.2.2021

FDP: Mehr Infektionsschutz für Lehrer*innen und Erzieher*innen

Erzieher*innen und Lehrer*innen haben nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten sich vor einer Corona-Infektion am Arbeitsplatz zu schützen. Sie haben daher besonders große Ängste die Infektion in ihre Familien zu tragen. Dieses Risiko ist durch das Auftreten der Mutationen noch größer geworden.

Die FDP-Stadtratsfraktion fordert daher dringlich eine Impfung des KiTa-Personal und Schul-Personal vorgezogen vorzunehmen und die Positionierung den Mitarbeiter*innen in den Pflegeheimen gleich zu stellen. Die Maßnahme wäre Infektionsschutz erster Ordnung.

FDP-Gesundheitspolitischer Sprecher, Dr. Andreas Werling: „Diese vorgezogene Maßnahme ist derzeit im Gesundheitsministerium des Bundes in Diskussion. Als Schulträger und zuständig für eine Vielzahl von KiTas in Ludwigshafen, wäre die Einführung einer regelmäßigen wöchentliche Testung von Personal, Kindern und Schülern, ein erster Schritt in Richtung vom mehr Sicherheit. Ludwigshafen würde hier ein deutliches Zeichen setzen.“

Die Testungen in den Schulen und KiTas sollen mit Schnelltesten durchgeführt werden.
Die Liberalen sehen hier eine große Möglichkeit der Stadt, losgelöst von den schleppenden Maßnahmen durch Bund und Land zu agieren und ein deutliches Zeichen des Infektionsschutzes an die Ludwigshafener Bürger zu senden.

Für die Durchführung der Schnelltests an Grund-, RealPlus-Schulen und Gymnasien könnte die Stadt Ludwigshafen pensionierte Ärzte*innen und Apotheker*innen aufrufen und um ehrenamtliche Mithilfe bei der Durchführung der wöchentlichen Testungen bitten.

Da ein Teil der Schüler, aus umliegenden Kreisen, die Schulen in Ludwigshafen besuchen, sollten diese eine Finanzierung anteilig unterstützen.

Dr. Werling weiter: „Ja, das ist eine ambitionierte Aktion, die Geld und Energie kosten wird, aber sie würde Ludwigshafen in Zeiten der Pandemie und der aufkommenden Mutationen sichtbar sicherer machen. Die Infektionszahlen deutlich senken, ohne weitere Freiheits- und Bewegungseinschränkungen zu erheben, ist das Ziel der Liberalen“.

Dr. Thomas Schell
Fraktionsvorsitzender
Dr. Andreas Werling
Gesundheitspolitischer Sprecher

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Pressemitteilung - FDP-Ludwigshafen: Nächtliche Ausgangssperre sofort aufheben

PRESSEMITTEILUNG
Ludwigshafen, 7.2.2021

FDP Ludwigshafen: Nächtliche Ausgangssperre sofort aufheben

Die Ludwigshafener-Stadtratsfraktion fordert Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck auf, die seit Anfang Dezember 2020 geltende nächtliche Ausgangssperre für Ludwigshafen aufzuheben. Diese Freiheitsbeschränkung soll, bei sinkenden Inzidenzen, sofort aufgehoben werden.

Die besonders strengen Beschränkungen für Ludwigshafen, die von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr gelten, sind damit begründet worden, dass die Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 pro 100000 Einwohner lag.

Fraktionsvorsitzender Thomas Schell: Wir fordern, aufgrund der rückläufigen Zahlen, die sofortige Beendigung der nächtlichen Ausgangssperre in Ludwigshafen. Die nächtliche Ausgangssperre ist eine drastische Freiheitseinschränkung, die gut begründet und auch befristet sein muss.

Ein wahrscheinlich gehäuftes Auftreten mutierter Virusformen und die Angst vor deren höheren Ansteckung, ist nicht ausreichend dafür, die nächtliche Ausgangssperre aufrecht zu erhalten.

Wie wir bereits in einer früheren Pressemittelung informiert haben, werden Mutationen auch in Ludwigshafen verstärkt auftreten. Neue Testverfahren eines Koblenzer Labors haben ergeben, dass ca. 8 % der Neuinfektionen bereits heute durch mutierte Viren erfolgen.

Die FDP-Ludwigshafen und ihre Stadtratsfraktion hoffen, dass drastische Maßnahmen stets auf den Prüfstand sind und bei veränderten Gegebenheiten rasch angepasst oder wieder aufgehoben werden.

Thomas Schell weiter: „Wenn man immer nur fürchtet, es könnten Mutanten kommen, dann kann man nie wieder öffnen und wir müssen den Ludwigshafener Bürgern auch endlich klare Perspektiven aufzeigen und dürfen nicht in Aktionismus verfallen. Wir müssen dringend wieder zurück zu einem regional differenzierten Vorgehen. Speyer hat es uns vorgemacht. Alles andere wäre meiner Meinung nach rechtswidrig. Angesichts der sinkenden Zahlen brauchen wir generell eine nachvollziehbare Öffnungsstrategie“.

Dr. Thomas Schell (Fraktionsvorsitzender)
Norbert Grimmer (Stellvertr. Kreisvorsitzender und Pressesprecher)

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